Persönliche Schutzausrüstung


Hier stellen wir ihnen die für verschiedene Einsatzsituationen benötigte Schutzausrüstung der Feuerwehrleute vor.

 

Die Standardausrüstung ist der Schutzanzug vom Typ "Bayern 2000". Er schützt die Einsatzkräfte bei normalen Arbeiten vor Verletzungen oder Verschmutzung der darunter getragenen, persönlichen Freizeitkleidung. Er wird ergänzt durch den Feuerwehrhelm, die Schutzhandschuhe, und die Feuerwehrstiefel mit Stahlkappe und durchtrittsicherer Sohle.

 

 

 

 

 

 

 

Bei Brandeinsätzen tragen Feuerwehrleute, die eine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolviert haben, eine erweiterte Schutzausrüstung, die beim Innenangriff in Gebäuden absolut lebensnotwendig ist. Diese besteht aus Überjacke und Überhose, die die Einsatzkraft vor hohen Temperaturen und sogar kurzer Stichflammenbildung schützt. Eine sogenannte Flammschutzhaube verdeckt letzte offene Hautstellen im Bereich von Hals und Nacken. Zur unabhängigen Versorgung mit Atemluft in verrauchten Bereichen wird eine Atemschutzmaske verwendet, die vom Pressluftatmer, den die Feuerwehrleute am Rücken tragen, mit normaler Luft versorgt wird. Die komplette Schutzausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers wiegt ohne zusätzlich mitgeführte Geräte zur Brandbekämpfung ca. 25 kg.

 

 

 

 

Wenn im Brandeinsatz der Schutz durch die normale Atemschutzausrüstung vor extrem hohen Temperaturen nicht ausreichend ist, haben Einsatzkräfte mit unseren Hitzeschutzmänteln eine zusätzliche Möglichkeit, sich vor großer Hitzestrahlung abzuschirmen.

 

 

 

 

 

 

 

Bei Arbeiten mit Motorsäge oder Rettungssäge ist das Tragen von Schnittschutzausrüstung unverzichtbar. Mit dieser speziellen Arbeitskleidung können schwere Verletzungen durch Fehler im Umgang mit der Kettensäge verhindert werden. Beim Kontakt der Kette mit der Schnittschutzkleidung werden sofort große Mengen eines Spezialgewebes aus der Kleidung herausgerissen, die die Sägekette in Sekundenbruchteilen zum Stillstand bringen.